KI-Transparenz bei BAZURU

BAZURU setzt künstliche Intelligenz als unterstützendes Werkzeug in einzelnen Schritten der redaktionellen Arbeit ein. Die redaktionelle Verantwortung für veröffentlichte Inhalte liegt jedoch bei BAZURU und nicht bei einem KI-System.

Wie wir KI einsetzen

Generative KI kann uns beispielsweise dabei unterstützen, Informationen zu strukturieren, komplexe Themen verständlicher aufzubereiten, Formulierungsvarianten zu entwickeln oder umfangreiche Informationsmengen effizienter zu bearbeiten.

KI-Ausgaben behandeln wir dabei nicht als verlässliche Quelle und nicht als Ersatz für redaktionelle Beurteilung.

Unsere Aussagen sollen sich auf nachvollziehbare Quellen, belastbare Evidenz und den jeweiligen Kontext stützen. Wo dies für ein Thema relevant ist, prüfen wir insbesondere Originalquellen, wissenschaftliche Publikationen, offizielle Daten, Fachinformationen und Primärdokumente.

Menschliche redaktionelle Kontrolle

KI-unterstützte Inhalte werden nicht ungeprüft veröffentlicht.

Vor der Veröffentlichung wird der Inhalt durch die BAZURU-Redaktion substanziell geprüft. Dazu gehört – abhängig vom jeweiligen Thema – die Kontrolle zentraler Tatsachenbehauptungen, Quellen, Schlussfolgerungen, Unsicherheiten und des Schweizer Kontextes.

Die Redaktion kann von einem KI-System vorgeschlagene Inhalte ändern, ergänzen oder vollständig verwerfen. Die Entscheidung über die endgültige Fassung und ihre Veröffentlichung trifft BAZURU.

Reine Rechtschreib-, Stil- oder Formatkontrollen verstehen wir nicht als ausreichende redaktionelle Prüfung.

Redaktionelle Verantwortung

BAZURU trägt die redaktionelle Verantwortung für die von uns veröffentlichten Inhalte.

Ein KI-System wird bei BAZURU nicht als Autor, Fachperson oder unabhängige Quelle behandelt. Aussagen eines KI-Systems werden nicht allein deshalb übernommen, weil sie plausibel formuliert sind.

Bei Themen, bei denen Fehler erhebliche Folgen haben können – insbesondere Gesundheit, Sicherheit, Recht, Finanzen oder andere sensible Entscheidungen – gelten entsprechend höhere Anforderungen an Quellenqualität, Evidenz und redaktionelle Prüfung.

Unsere Inhalte ersetzen keine individuelle medizinische, rechtliche, finanzielle oder sonstige professionelle Beratung.

Kennzeichnung KI-unterstützter Beiträge

Wo künstliche Intelligenz bei der Erstellung oder Bearbeitung eines Beitrags in relevantem Umfang eingesetzt wurde, machen wir dies für unsere Leserinnen und Leser transparent.

Ein entsprechender Hinweis kann beispielsweise direkt beim Artikel erscheinen:

KI-Transparenz: Bei der Erstellung dieses Beitrags wurde generative KI unterstützend eingesetzt. Die veröffentlichte Fassung wurde von der BAZURU-Redaktion inhaltlich geprüft. Quellen und zentrale Tatsachenbehauptungen werden nach unserem redaktionellen Verfahren kontrolliert. BAZURU trägt die redaktionelle Verantwortung für die Veröffentlichung.

Die Kennzeichnung bedeutet nicht, dass sämtliche Inhalte eines Beitrags von einem KI-System erzeugt wurden.

KI-generierte oder veränderte Bilder, Audio- und Videoinhalte

Wenn wir künstlich erzeugte oder wesentlich durch KI veränderte Bilder, Audio- oder Videoinhalte verwenden, kennzeichnen wir diese dort, wo der künstliche Ursprung für die Wahrnehmung oder Einordnung des Inhalts relevant ist oder eine Kennzeichnung rechtlich erforderlich ist.

Insbesondere sollen künstlich erzeugte oder manipulierte Darstellungen nicht den falschen Eindruck vermitteln, reale Personen, Ereignisse, Orte oder Situationen authentisch abzubilden.

Warum wir KI einsetzen

Wir verwenden KI nicht mit dem Ziel, möglichst viele Inhalte automatisiert zu produzieren oder Suchmaschinenrankings durch massenhafte Veröffentlichung zu beeinflussen.

KI soll unsere redaktionelle Arbeit unterstützen, nicht redaktionelle Verantwortung ersetzen.

Entscheidend für die Veröffentlichung eines Beitrags sind sein Nutzen für Familien, seine inhaltliche Qualität, die Nachvollziehbarkeit der Aussagen und – wo erforderlich – die Qualität der zugrunde liegenden Evidenz.

Grenzen künstlicher Intelligenz

Generative KI kann Fehler machen, Quellen falsch wiedergeben, Zusammenhänge vereinfachen, Informationen erfinden oder veraltete Aussagen erzeugen.

Deshalb betrachten wir KI-Ausgaben grundsätzlich als überprüfungsbedürftig.

Auch menschliche redaktionelle Prüfung kann Fehler nicht vollständig ausschliessen. Wenn wir einen relevanten Fehler entdecken, korrigieren wir ihn nach unserem Verfahren für Quellen und Korrekturen.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter „So arbeitet BAZURU“ sowie „Quellen & Korrekturen“.

Rechtlicher Hintergrund

BAZURU berücksichtigt bei seinem Umgang mit KI insbesondere die für uns anwendbaren Transparenzanforderungen sowie die Entwicklung regulatorischer Standards für KI-generierte Inhalte.

Die Transparenzpflichten nach Artikel 50 des EU AI Act gelten seit dem 2. August 2026. Für KI-generierte oder manipulierte Texte zu Angelegenheiten von öffentlichem Interesse sieht der EU AI Act besondere Transparenzanforderungen vor. Für Texte, die einer substanziellen menschlichen Überprüfung oder redaktionellen Kontrolle unterliegen und für deren Veröffentlichung eine natürliche oder juristische Person die redaktionelle Verantwortung trägt, bestehen besondere Ausnahmen von der Kennzeichnungspflicht.

Unabhängig davon verfolgt BAZURU einen transparenten Ansatz und kann den unterstützenden Einsatz von KI auch dann offenlegen, wenn eine Kennzeichnung gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben ist.

Fragen zu unserem KI-Einsatz

Fragen zu unserem Einsatz künstlicher Intelligenz, zu einem konkreten Beitrag oder zu unserem redaktionellen Verfahren können über unsere Kontaktseite an BAZURU gerichtet werden.